Verfasst von: Laurentius | 6. Dezember 2010

Fassungslosigkeit…

… Wut, Trauer, Resignation. Für jeden aufrichtigen Christen sind solche Meldungen ein Schlag mitten ins Gesicht.

Herr, Dein Sühneopfer wird immer und immer wieder auf das Schlimmste mit Füßen getreten. Liebenswürdig sind wir Menschen selten, erbarmungswürdig immer. Mein Jesus, Erbarmen!

Verfasst von: Laurentius | 3. Dezember 2010

Zitat des Tages

Die überzeugendste Feststellung des bisherigen Tages kommt von Elsa, wenn sie schreibt:

Das [gemeint ist die Leuchtkraft des Heiligen Vaters, der Verfasser] können vermutlich aber nur Menschen sehen, die wenigstens kurzzeitig bereit sind, das Flutlicht ihres eigenen Egos auszuknipsen…

Bravo, liebe Elsa, das sitzt!

Verfasst von: Laurentius | 3. Dezember 2010

Mein Gott & Walter

Wie ich soeben im Predigtgarten gelesen habe, gibt es ein neues DVD-Projekt von Kpl. Dr. Johannes Maria Schwarz. Auf vier DVDs wird ein katholischer Glaubenskurs in 24 Kapiteln zu sehen sein. Zurzeit arbeitet Kpl. Schwarz noch an der graphischen und filmischen Umsetzung des Kurses, der dann ab Ostern 2011 für voraussichtlich schlappe fünf Euro erhältlich sein soll und den Titel „Mein Gott & Walter“ tragen wird.

Dort kann man sich unter Angabe der gewünschten Stückzahl als Interessent für eine Bestellung der DVDs vormerken lassen. Dies dient nur zur besseren Kalkulation und kommt keiner Bestellung gleich. Diese wird erst im Frühjahr erfolgen. Hier gibt es ein Making of, das auch erste Einblicke in die DVD gewährt.

Es sei an dieser Stelle auch noch einmal auf die sehr empfehlenswerte DVD „Die Messe“ hingewiesen, die seinerzeit im Netz schon viel Beachtung und Lob fand. Ich finde, das neue Projekt „Mein Gott & Walter“ sollte eine nicht minder große und positive Resonanz erfahren. Von daher: unterstützen, weitersagen, verlinken!

Verfasst von: Laurentius | 1. Dezember 2010

Ankommen

Die Zeit des Advents ist geprägt von einer verheißungsvollen Ahnung. Der Blick ist erwartungsvoll gerichtet auf die Krippe, auf die alle adventliche Bewegung zulaufen muss, vorbei am illuminierten Gaukelspiel der Städte und Weihnachtsmärkte sowie gänzlich unbeeindruckt vom falschen Glitzern der Konsumwarenwelt.

Gefordert ist nun Wachsamkeit, denn die unerhörte Begebenheit findet fernab allen Trubels statt, in aller Stille und Einfachheit. Gott wird Mensch, unbegreiflich, aber wahr. In der sehnsuchtsvollen Hinwendung auf die Ankunft des Größten in der Welt, auf das Aufgehen des Allmächtigen im unvollkommenen menschlichen Sein, findet auch in uns Menschen eine Wandlung statt.

Wo ist die Krippe in mir? Nehme ich die stets ausgestreckte Hand Gottes bereitwillig an? Lasse ich Ihn Einzug in meinem Herzen halten? Bin ich in meinem Innersten bereit, mich von Ihm verwandeln zu lassen, zu einem Gefäß Seiner Liebe zu werden?

In der Ausrichtung unseres Blicks, unserer Gedanken, unseres ganzen Seins auf die Menschwerdung Gottes werden wir mit Jesus mitgeboren. Wir werden Mensch, werden so, wie Gott uns von Beginn an gedacht hat.

Jedoch stellt die Anbetung des Kindes in der Krippe mitnichten den Endpunkt des Weges dar. Im Gegenteil, hier beginnt eine noch viel wundersamere Reise, die unweigerlich zum Kreuz hin führt. In der Annahme und innigen Umarmung dieses Kreuzes, im Aufgebrochenwerden durch und in Jesus Christus liegt das Heil der Welt. Im Grunde genommen könnte und müsste man sich an Weihnachten schon „Frohe Ostern“ zurufen.

Ich wünsche allen, die auf ihrem Weg hier auf diesem Weblog vobeigeführt werden, eine segensreiche und besinnliche Adventszeit sowie ein heilbringendes neues Kirchenjahr!

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